Samstag, 21. Juli 2018

Yoga und Meditation: Achtsamkeit macht glücklich!

Achtsamkeit – davon hat inzwischen fast jeder schon einmal etwas gehört. Glücklicher und zufriedener soll sie uns machen und unseren Geist freier. Das hat doch irgendwas mit Yoga, Meditation und Buddhismus zu tun. Oder?

Meditation: Silence is a source of great strength. Lao Tzu

Yogamatte & Meditationskissen als Grundausstattung

Wer beim Yoga und bei der Meditation regelmäßig Achtsamkeit übt, der ist ganz im Hier und Jetzt – mit dem Körper und mit dem Geist. Die Sache mit dem Körper, die können die meisten von uns noch mehr oder weniger problemlos umsetzen. Etwa den Körper spüren, wie Du auf dem Meditationskissen sitzt oder auf der Yogamatte liegst. Die Füße wahrnehmen, wie sie beim Gehen bei der Zen Meditation rhythmisch den Boden berühren. Aber den Geist stillhalten? Das fällt uns im Normalfall extrem schwer. Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir mit unseren Gedanken nämlich entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs. Und es fällt uns schwer, nicht zu werten. Aber neben dem völligen Aufgehen im Moment, ist das ein ganz essenzieller Punkt. Wer Achtsamkeit praktiziert, der verzichtet auf die Bewertung seiner Gedanken und seines momentanen Zustands. Es gibt keine negativen Gefühle oder Gedanken, es sind einfach nur Gefühle und Gedanken, die allesamt ihre Berechtigung haben. 

Achtsamkeit im Alltag: Ganz im Hier und Jetzt

Der Buddhismus fußt auf Meditation und Achtsamkeit ist Teil einer jeden meditativen Beschäftigung. Aber auch der Alltag lässt sich achtsamer begehen und vielleicht macht er den einen oder anderen dann auch glücklicher oder zufriedener. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Achtsamkeitsdusche? Einmal nicht "schnell noch unter die Dusche hüpfen". Stattdessen schon beim Ausziehen einen Gang zurückschalten, versuchen, die warmen oder erfrischenden Wassertropfen auf der Haut wahrzunehmen, den Duft des Duschbads. Und dann: Nachspüren. Nach dem selben Prinzip kann jedes Ritual, das unseren Alltag bestimmt, zum Achtsamkeitstraining werden: kochen, putzen, basteln, Zähne putzen.

Und wozu das alles?

Es ist nachgewiesen, dass Achtsamkeitstraining im Rahmen von Yoga und Meditation Stress reduzieren kann, weil es entschleunigend wirkt, den Geist zur Ruhe kommen lässt und uns zu bewussteren Erfahrungen verhilft. Sogar bei Angstpatienten und gegen Depressionen wird Achtsamkeitstraining erfolgreich eingesetzt. Wer achtsam durchs Leben geht, der ist mit sich selbst im Reinen. Ein Gefühl der Dankbarkeit entsteht aus dem achtsamen Lebensstil und die schafft die Grundlage für ein glückliches und zufriedenes Dasein.

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