Yoga Blog

Chakren – die Energie des Menschen

Ursprünglich stammt der Begriff Chakra aus dem Sanskrit und bedeutet Kreis. Das Wissen über die Chakren stammt aus der hinduistischen Tradition, von der aus sie sowohl im Buddhismus als auch im Yoga zu wichtigen spirituellen Elementen wurden.

When you try to control everything, you enjoy nothing. Sometimes you just need to relax, breathe, let go and live in the moment.

Generell werden 7 Chakren referenziert, die sich der Länge der senkrechte Körpermitte nach oder einfacher: Entlang der Wirbelsäule orten ließen. Gleichzeitig würden diese Energiepunkte durch einen Kanal zusammen hängen, der diese verbinden würde. Durch diesen strömt der Lehre nach die Kundalini, die Urkraft, die jedem Menschen zu eigen ist. Die Chakren wiederum würden diesen Energiefluss durch unseren feinstofflichen Körper leiten und beeinflussen, wie wir auf bestimmte Situationen im Leben reagieren würden, unsere Wahrnehmung, aber auch unser körperliches Befinden.

Die sieben Chakren

  1. Wurzelchakra: Lage zwischen Anus und Geschlechtsorganen
  2. Sakralchakra: Lage unterer Bauchbereich
  3. Sonnengeflecht/ Nabelchakra: Lage ca. eine Handbreit über dem Bauchnabel
  4. Herzchakra: Lage Brustmitte
  5. Halschakra: Lage Kehle/Hals
  6. Stirnchakra: Lage zwischen den Augenbrauen
  7. Kronenchakra: Lage Scheitelpunkt des Kopfes

Meditationskissen mit Chakra Stickerei

Chakrenarbeit

Die Arbeit mit den Chakren ist Teil der sogenannten Heilarbeit am Energiekörper. Die Annahme dahinter: Der Mensch mache von Geburt an, ja schon im Mutterleib positive wie negative Erfahrungen. Diese Erfahrungen wiederum hätten Auswirkungen auf den Zustand der verschiedenen Chakren. So sei es möglich, dass bestimmte Energiepunkte perfekt arbeiten, sprich ausgeglichen sind, andere Chakren aber weniger aktiv, teilweise sogar blockiert seien. Im Gegenzug sei eine Überaktivität genauso möglich. Sobald ein Chakra aus dem Takt käme, sei der Energiefluss der Kundalini nicht mehr optimal geregelt und wir Menschen würden unter psychischen und/oder pysischen Problemen. Daher sei es in diesen Fällen angebracht an den Chakren zu arbeiten, um diese wieder in den Gleichklang zu bekommen. Hiefür gibt es der Theorie nach unterschiedliche Methoden die alle zusammen, aber auch einzeln angewandt werden könnten. Beispiele für diese Chakrenarbeit sind Meditation, Aromatherapie, Lichttherapie oder auch die verschiedenen Yoga Arten – nur um ein paar zu nennen.

Chakrenarbeit kann bei Stressabbau helfen, Ausgeglichenheit fördern und zu seelischem und körperlichem Wohlgefühl und Lebensfreude beitragen.

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24 August, 2018

Yoga und Pilates - Trendsport für Senioren

In allen Altersklassen hat die Begeisterung für Yoga und Pilates als Freizeitaktivität zugenommen. Besonders für ältere Menschen ist Yoga ebenso wie Pilates ideal, um körperlich fit zu bleiben und die eigene Gesundheit zu fördern. Positive Effekte auf das seelische Wohlbefinden kommen hinzu, denn Bewegung in Verbindung mit effektiven sowie ganzheitlichen Entspannungsübungen wirkt auf alle Sinne und führt zum Stressabbau und innerer Ruhe. Es gibt praktisch keine falsche Jahreszeit, um mit Yoga zu beginnen, jede hat ihren eigenen Reiz - ab dem späten Frühjahr ist auch Outdoor-Yoga eine reizvolle und abwechslungsreiche Option.

Abwehrkräfte mit Asanas stärken

Eine Altersgrenze gibt es nicht, es gibt gute Yogakurse und Angebote speziell für die Generation 50-Plusin in allen Schwierigkeitsgraden, von leicht bis anspruchsvoll. Bei regelmäßigen Yogaübungen wird die Ausdauer trainiert und man kann allmählich anspruchsvollere Sessions bewältigen. Dabei wird das Immunsystem ebenso gestärkt, wie Herz und Kreislauf, der Blutdruck kann sich normalisieren. Ein weiterer positiver Effekt ist die verbesserte Durchblutung der Lunge beim Outdoor-Yoga, die mit dem Training an frischer Luft verbunden ist. Wechselnde Temperaturen in Kombination mit Bewegung sind das beste Mittel, sich vor Erkältungskrankheiten zu schützen.

Mit Yoga und Pilates in Bewegung bleiben

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Gelenke mit zunehmendem Alter häufig durch schmerzhafte Verschleißerscheinungen bemerkbar machen. Anstatt Bewegung zu vermeiden, ist genau das Gegenteil ein gutes Mittel, Beschwerden des Bewegungsapparates zu bessern. Bei Yoga und Pilates wird die gesamte Muskulatur gestärkt, die Gelenkknorpel erhalten durch die sanfte Bewegung neue Nährstoffe. Selbst leichte Yoga-Übungen ein bis zwei Mal in der Woche helfen die Gelenke gesund zu erhalten oder Beschwerden deutlich zu bessern.

Your body is precious. It is your vehicle for awakening. Treat it with care.  Buddha

  • Yogahaltungen (Asanas)
  • Entspannungsübungen (Savasana) 
  • Meditationspraktiken (Dhyana)
  • Atemübungen (Pranayama)

Lebensfreude durch Gemeinschaft

Die Reize der Gruppenerlebnisse, wie neue Erfahrungen, gelebtes Wir-Gefühl oder wunderbare Ausblicke beim Outdoor Training sprechen beim Yoga alle Sinne an. Das Gehirn wird besser mit Sauerstoff versorgt, was sich auf die geistige Leistungsfähigkeit positiv auswirkt. Orientierung finden, Ziele erreichen und intensives Wahrnehmen durch gelernte Achtsamkeit in regelmäßiger Meditation setzt Glückshormone im Körper frei, die stimmungsaufhellend wirken. Gerade Seminare und gemeinsame Workshops sind kleine Abenteuer, eine schöne Abwechslung vom Alltag und sie stärken das Selbstvertrauen. Da viele Yogakurse von zusätzlichen Seminarangeboten begleitet werden, können sich gerade ältere Menschen und Senioren wieder an einem abwechslungsreicheren Lebensalltag erfreuen und dieses Erlebnis in einer sinnstiftenden Gemeinschaft mit anderen Yogis und Yoginis genießen - so entstehen ganz schnell auch neue Freundschaften, die für ein glückliches Leben essenziell sind.

Passende Yoga Ausrüstung & Zubehör

Für einen Yogakurs sollte man sich eine gute Yogamatte als Basis aller Yogaübungen anschaffen, die zum jeweiligen Yoga-Stil passt. Für klassisches Hatha-Yoga empfehlen wir eine beidseitig rutschfeste Fitnessmatte mit sehr guten Dämpfungseigenschaften. Bei traditionellem Kundalini-Yoga und anderen restorativen Yoga-Stilen stehen der Komfort und die Wärmedämmung im Vordergrund, daher empfehlen wir eine Schurwoll-Yogamatte mit einer Auflage aus reiner Schurwolle. Dazu passend sollte eine Yogatasche gekauft werden, damit die Matte staubfrei uns sicher gelagert und transportiert werden kann. Ein Meditationskissen mit stützender Füllung aus Bio Dinkelspelz verhilft gerade älteren Menschen zu einer soliden und den Rücken entlastenden Sitzposition. Zafus und runde Yogakissen gibt es auch im XXL Format mit besonders komfortabler Sitzhöhe oder als Halbmondkissen für jung gebliebene Best Ager mit sehr guter Beweglichkeit für den Schneidersitz oder sogar Lotussitz.

Alles was Du jetzt noch an Zubehör benötigen könntest sind ein paar Klötze und Gurte aus nachhaltigem Kork oder Baumwolle und ein angenehmes Augenkissen für entspannende Ruheübungen wie die Totenstellung (Savasana). Komfortable Kleidung wie eine Jogginghose und ein weites Shirt runden Dein Yoga-Equipment ab und schon bist Du startklar für einen dynamischen Start in Deinen neues Lebensabschnitt. Ansonsten braucht es nichts, um mit diesem Sport zu beginnen. Bevor Du Dich für einen Yoga-Stil entscheidest, lasse Dich von Deinem Hausarzt gründlich druchchecken und anschließend beraten, was für Dich in Frage kommt und welche Yoga-Arten Deiner Gesundheit eher nicht zuträglich sein könnten. Grundsätzlich gult, dass Du Dich keinesfalls überfordern solltest. Am besten sollten Senioren erst einmal mit einem sanften Yoga-Stil wie Kundalini-Yoga einsteigen und sich mit zunehmender Ausdauer vielleicht auch noch dynamischeren Yogarichtungen zuwenden. Doch das ist alleine Deine Entscheidung - es geht beim Yoga nicht um Leistung sondern um ein ganzheitliches Gesundheitskonzept in Verbindung mit einem lebensbejahenden und kunterbunten Lifestyle, das bis ins hohe Alter hinein praktiziert werden kann.

Wer im Alter regelmäßig Yoga oder auch Pilates übt, egal ob alleine oder in der Gruppe, bleibt körperlich und geistig länger fit und steigert insgesamt Vitalität und Wohlbefinden.

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14 August, 2018

Yoga & Meditation: Achtsamkeit macht glücklich!

Achtsamkeit – davon hat inzwischen fast jeder schon einmal etwas gehört. Glücklicher und zufriedener soll sie uns machen und unseren Geist freier. Das hat doch irgendwas mit Yoga, Meditation und Buddhismus zu tun. Oder?

Meditation: Silence is a source of great strength. Lao Tzu

Yogamatte & Meditationskissen als Grundausstattung

Wer beim Yoga und bei der Meditation regelmäßig Achtsamkeit übt, der ist ganz im Hier und Jetzt – mit dem Körper und mit dem Geist. Die Sache mit dem Körper, die können die meisten von uns noch mehr oder weniger problemlos umsetzen. Etwa den Körper spüren, wie Du auf dem Meditationskissen sitzt oder auf der Yogamatte liegst. Die Füße wahrnehmen, wie sie beim Gehen bei der Zen Meditation rhythmisch den Boden berühren. Aber den Geist stillhalten? Das fällt uns im Normalfall extrem schwer. Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir mit unseren Gedanken nämlich entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs. Und es fällt uns schwer, nicht zu werten. Aber neben dem völligen Aufgehen im Moment, ist das ein ganz essenzieller Punkt. Wer Achtsamkeit praktiziert, der verzichtet auf die Bewertung seiner Gedanken und seines momentanen Zustands. Es gibt keine negativen Gefühle oder Gedanken, es sind einfach nur Gefühle und Gedanken, die allesamt ihre Berechtigung haben. 

Achtsamkeit im Alltag: Ganz im Hier und Jetzt

Der Buddhismus fußt auf Meditation und Achtsamkeit ist Teil einer jeden meditativen Beschäftigung. Aber auch der Alltag lässt sich achtsamer begehen und vielleicht macht er den einen oder anderen dann auch glücklicher oder zufriedener. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Achtsamkeitsdusche? Einmal nicht "schnell noch unter die Dusche hüpfen". Stattdessen schon beim Ausziehen einen Gang zurückschalten, versuchen, die warmen oder erfrischenden Wassertropfen auf der Haut wahrzunehmen, den Duft des Duschbads. Und dann: Nachspüren. Nach dem selben Prinzip kann jedes Ritual, das unseren Alltag bestimmt, zum Achtsamkeitstraining werden: kochen, putzen, basteln, Zähne putzen.

Und wozu das alles?

Es ist nachgewiesen, dass Achtsamkeitstraining im Rahmen von Yoga und Meditation Stress reduzieren kann, weil es entschleunigend wirkt, den Geist zur Ruhe kommen lässt und uns zu bewussteren Erfahrungen verhilft. Sogar bei Angstpatienten und gegen Depressionen wird Achtsamkeitstraining erfolgreich eingesetzt. Wer achtsam durchs Leben geht, der ist mit sich selbst im Reinen. Ein Gefühl der Dankbarkeit entsteht aus dem achtsamen Lebensstil und die schafft die Grundlage für ein glückliches und zufriedenes Dasein.

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21 Juli, 2018