Yoga Blog

Yoga & Meditation: Achtsamkeit macht glücklich!

Achtsamkeit – davon hat inzwischen fast jeder schon einmal etwas gehört. Glücklicher und zufriedener soll sie uns machen und unseren Geist freier. Das hat doch irgendwas mit Yoga, Meditation und Buddhismus zu tun. Oder?

Meditation: Silence is a source of great strength. Lao Tzu

Yogamatte & Meditationskissen als Grundausstattung

Wer beim Yoga und bei der Meditation regelmäßig Achtsamkeit übt, der ist ganz im Hier und Jetzt – mit dem Körper und mit dem Geist. Die Sache mit dem Körper, die können die meisten von uns noch mehr oder weniger problemlos umsetzen. Etwa den Körper spüren, wie Du auf dem Meditationskissen sitzt oder auf der Yogamatte liegst. Die Füße wahrnehmen, wie sie beim Gehen bei der Zen Meditation rhythmisch den Boden berühren. Aber den Geist stillhalten? Das fällt uns im Normalfall extrem schwer. Die meiste Zeit unseres Lebens sind wir mit unseren Gedanken nämlich entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft unterwegs. Und es fällt uns schwer, nicht zu werten. Aber neben dem völligen Aufgehen im Moment, ist das ein ganz essenzieller Punkt. Wer Achtsamkeit praktiziert, der verzichtet auf die Bewertung seiner Gedanken und seines momentanen Zustands. Es gibt keine negativen Gefühle oder Gedanken, es sind einfach nur Gefühle und Gedanken, die allesamt ihre Berechtigung haben. 

Achtsamkeit im Alltag: Ganz im Hier und Jetzt

Der Buddhismus fußt auf Meditation und Achtsamkeit ist Teil einer jeden meditativen Beschäftigung. Aber auch der Alltag lässt sich achtsamer begehen und vielleicht macht er den einen oder anderen dann auch glücklicher oder zufriedener. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Achtsamkeitsdusche? Einmal nicht "schnell noch unter die Dusche hüpfen". Stattdessen schon beim Ausziehen einen Gang zurückschalten, versuchen, die warmen oder erfrischenden Wassertropfen auf der Haut wahrzunehmen, den Duft des Duschbads. Und dann: Nachspüren. Nach dem selben Prinzip kann jedes Ritual, das unseren Alltag bestimmt, zum Achtsamkeitstraining werden: kochen, putzen, basteln, Zähne putzen.

Und wozu das alles?

Es ist nachgewiesen, dass Achtsamkeitstraining im Rahmen von Yoga und Meditation Stress reduzieren kann, weil es entschleunigend wirkt, den Geist zur Ruhe kommen lässt und uns zu bewussteren Erfahrungen verhilft. Sogar bei Angstpatienten und gegen Depressionen wird Achtsamkeitstraining erfolgreich eingesetzt. Wer achtsam durchs Leben geht, der ist mit sich selbst im Reinen. Ein Gefühl der Dankbarkeit entsteht aus dem achtsamen Lebensstil und die schafft die Grundlage für ein glückliches und zufriedenes Dasein.

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21 Juli, 2018

Fit in jedem Alter mit Pilates

Mit den steigenden Lebensjahren schleichen sich meist auch körperliche Beschwerden oder Einschränkungen ein und sportliche Aktivitäten können nicht mehr so bedenkenlos ausgeübt werden wie früher. Stabilität, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit nehmen ab, die allgemeine Leistungsfähigkeit verringert sich. Dieser Prozess lässt sich zwar nicht aufhalten, aber durch regelmäßiges Training deutlich verlangsamen.

Pilates hat sich als sanftes, aber effektives Ganzkörpertraining in den letzten Jahren generationenübergreifend zum Trendsport entwickelt. Dieser vielseitige Sport kann hervorragend an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden und bietet somit optimale Möglichkeiten, um bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Your body is precious. It is your vehicle for awakening. Treat it with care.  Buddha

Folgende Gründe sprechen für Pilates als idealen Sport im Alter:

  • Vielseitiges und individuell anpassbares Trainingsprogramm
    Pilates umfasst mehr als 500 Übungen und kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen oder Liegen auf einer gelenkschonenden Pilates Matte durchgeführt werden – teils an großen, teils mit kleinen Geräten und Pilates-Zubehör oder ganz ohne Hilfsmittel. Schwierigkeitsgrad und Dynamik der einzelnen Übungen können je nach Konstitution und persönlichen Vorlieben variiert werden. Somit ist Pilates gleichermaßen für Menschen geeignet, die ihr Leben lang Sport getrieben haben und nun nach einer sanften Sportart suchen, wie für diejenigen, für die Bewegung eher ungeliebte Nebensache ist. Nicht umsonst wird das Training sowohl zur Rehabilitation nach Verletzungen als auch zum gezielten Muskelaufbau betrieben.
  • Schonendes Training mit sehr geringer Verletzungsgefahr
    Wie viele Reize beim Pilates-Training gesetzt werden und wie stark der Körper beansprucht wird, kann jeder für sich festlegen. Insgesamt ist das Programm aber schonend ausgelegt, Gelenke und Wirbelsäule werden gestärkt statt belastet. Außerdem ist das Risiko für Verletzungen minimal, denn beim geführten Pilates-Training werden die Übungen langsam und präzise ausgeführt.
  • Die Gelenkstabilität wird erhöht, das Verletzungsrisiko gesenkt
    Die Stärkung der Muskeln um die Gelenke herum sorgt für mehr Stabilität, sodass sich eine Art Rüstung bildet. Das Risiko für Knochenbrüche kann durch ein regelmäßiges Pilates-Training deutlich gesenkt werden, denn neben der Gelenkstabilität verbessern sich auch Körperkontrolle und -wahrnehmung entscheidend.
  • Die Gangsicherheit wird gefördert, Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen werden behoben
    Pilates dient optimal der Fallprophylaxe, denn durch das Training werden auch die Gleichgewichtsfähigkeiten schnell gesteigert. Bereits nach wenigen Einheiten lassen sich deutliche Verbesserungen erzielen, Gang und Auftreten werden spürbar sicherer.
  • Die allgemeine Beweglichkeit wird gesteigert
    Alle Übungen werden kontrolliert und mit möglichst fließenden Bewegungen ausgeführt. So steigert sich Schritt für Schritt nicht nur die Fähigkeit, die Balance zu halten, sondern auch die Beweglichkeit des gesamten Körpers wird deutlich verbessert.
  • Die Wirbelsäule wird gestärkt, Rückenschmerzen werden gelindert
    Die Stärkung der Tiefenmuskulatur um die Wirbelsäule sorgt für einen aufrechteren Gang und korrigiert Fehlhaltungen, die häufig Rückenschmerzen zur Folge haben. Eine ungesunde Körperhaltung und Schmerzen verursachen zudem Stress – für den Körper eine starke Belastung. Mit regelmäßigen Pilates-Einheiten lassen sich hier schnell Erfolge zielen.
  • Die Beckenbodenmuskulatur wird gekräftigt, Inkontinenz wird vorgebeugt
    Neben den tiefen Bauchmuskeln und der Muskulatur um die Wirbelsäule geht es beim Pilates in erster Linie um die Stärkung des Beckenbodens. Eine starke Körpermitte, so die Philosophie hinter Pilates, entlastet den übrigen Körper und vor allem auch die inneren Organe. Somit wird häufigen lästigen Alterserscheinungen wie Blasenschwäche und Inkontinenz optimal vorgebeugt.
  • Der Stoffwechsel wird angekurbelt
    Anders als beim Yoga ist man beim Pilates ständig in Bewegung. Das wiederum regt den Stoffwechsel an und setzt Energie frei, sodass die Leistungsfähigkeit gesteigert und Müdigkeit gebremst wird.
  • Nerven und Muskeln werden besser durchblutet
    Durch Pilates als Ganzkörpertraining wird die Durchblutung von Nerven und Muskulatur entscheidend gefördert. Damit verbessern sich neben den Körperfunktionen im Allgemeinen vor allem die geistigen Fähigkeiten, denn auch das Gehirn wird somit mit mehr Blut versorgt.
  • Die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert
    Die präzise Ausführung der einzelnen Übungen erfordert eine starke Konzentration. Je nach Bewegungserfahrung braucht der Körper einige Zeit, bis er die Anweisungen des Gehirns optimal umsetzen kann. Durch diese Fokussierung verbessert sich langfristig sowohl die Koordinations- als auch die Konzentrationsfähigkeit.

Ein Grundgedanke der Pilates-Methode beruht wie beim Yoga mit den verschiedenen Yoga-Arten auch auf der Balance zwischen Körper und Geist – ist diese vorhanden, sind wir gesund. Herrscht dagegen ein Ungleichgewicht, werden Stresshormone ausgeschüttet, die sich wiederum physisch und mental negativ auswirken. Beide Methoden sind effektiv und ergänzen sich hervorragend und für beide brauchst Du kaum mehr al eine Yogamatte oder Gymnastikmatte und für den Transport noch eine passende Yogatasche.

Gerade mit dem Eintritt ins Rentenalter besteht eine erhöhte Gefahr, in einen solchen Teufelskreis zu geraten: Geistige und körperliche Anstrengungen, die während des Berufslebens noch selbstverständlich zum Alltag gehörten, müssen nun plötzlich bewusst herbeigeführt werden. Pilates fördert beides, Körper und Geist, und als weiterer positiver Nebeneffekt bieten die Kurse neue Sozialkontakte, die nach dem Austritt aus dem Beruf ebenfalls meist weniger werden.

Zu alt für Sport? Gibt’s nicht!

Das zeigt sich am Beispiel Pilates klar und deutlich: Nicht nur der Begründer der Methode, der 1883 in Deutschland geborene Joseph Pilates, hielt sich damit bis ins hohe Alter von 84 Jahren fit, sondern auch zahlreiche Prominente älteren Semesters schwören mittlerweile darauf. Ärzte und Therapeuten empfehlen Pilates immer häufiger als Rehabilitations- oder Ausgleichstraining und Sportvereine sowie Fitness- und Gesundheitszentren bieten eine Fülle an verschiedenen Pilates-Kursen an.

Häufig gibt es, wie für andere Sportarten auch, spezielle Seniorengruppen, wobei die Wahl des Kurses eher von den persönlichen Interessen als vom Alter abhängig gemacht werden sollte. Männer und Frauen sind in den Kursen gleichermaßen vertreten, wobei Schätzungen einen leicht höheren Anteil an Frauen vermuten.

Wer also nach einer passenden Methode sucht, um sich schonend und gesund zu bewegen, ist mit Pilates definitiv gut beraten. Das Alter ist dabei in jedem Falle keine Hürde! 

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12 Juli, 2018