Rezept: Vegane Lasagne al forno "Bologna Style", Pasta
Rezept: Vegane Lasagne al forno "Bologna Style", Pasta
YOGISAN

Rezept: Vegane Lasagne al forno "Bologna Style", Pasta

Indem wir dieses Gericht pflanzlich gestalten, ehren wir nicht nur die Tradition, sondern schützen auch die Zukunft unserer Kinder. Es ist derselbe vertraute Geschmack von Zuhause, allerdings mit einer neuen, unsichtbaren Zutat: grenzenloses Mitgefühl für alle Lebewesen. Ein Akt der Liebe und Achtsamkeit, der über den Tellerrand hinausgeht.

Zutaten

Für das pflanzliche Ragù Bolognese:

  • 150 g Soja-Granulat (fein) oder grüne Linsen (ungekocht)
  • 300 ml kräftige Gemüsebrühe (heiß, zum Einweichen)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 mittelgroße Karotten, sehr fein gewürfelt
  • 2 Stangen Staudensellerie, sehr fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml trockener Rotwein (vegan)
  • 2 Dosen (à 400 g) stückige Tomaten (beste Qualität, z.B. San Marzano)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL getrockneter Oregano und Thymian
  • Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker
  • Optional: 1 Schuss Sojasauce für zusätzlichen Umami-Geschmack

Für die Béchamelsauce:

  • 50 g vegane Butter (z.B. Alsan) oder Olivenöl
  • 50 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
  • 700 ml ungesüßte Sojamilch oder Hafermilch
  • 1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 3-4 EL Hefeflocken für den käsigen Geschmack
  • Salz und weißer Pfeffer

Außerdem:

  • 250 g Lasagneplatten (ohne Ei, aus Hartweizengrieß)
  • 150 g veganer Reibekäse oder selbstgemachter Cashew-Parmesan
  • Frisches Basilikum zum Garnieren

Zubereitung

  1. Basis vorbereiten: Das Soja-Granulat in eine Schüssel geben und mit heißer Gemüsebrühe übergießen. 10 Minuten quellen lassen, dann in ein Sieb geben und gut ausdrücken, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
  2. Soffritto zubereiten: In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Das Soja-Granulat kräftig anbraten, bis es leicht gebräunt ist. Zwiebeln, Karotten und Sellerie hinzugeben und 5–8 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Tomatenmark kurz mitrösten.
  3. Ragù kochen: Mit Rotwein ablöschen und den Bodensatz lösen. Die Dosentomaten, Lorbeerblatt, Kräuter und optional Sojasauce hinzufügen. Auf kleiner Flamme mindestens 30–45 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
  4. Béchamelsauce zubereiten: In einem zweiten Topf die vegane Butter schmelzen. Mehl einrühren und kurz anschwitzen, ohne es zu bräunen. Unter ständigem Rühren nach und nach die Pflanzenmilch hinzufügen, um Klümpchen zu vermeiden. Aufkochen, bis die Sauce andickt. Hitze reduzieren, Hefeflocken und Muskatnuss einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Lasagne schichten: Den Ofen auf 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In eine Auflaufform zuerst eine dünne Schicht Ragù geben. Dann abwechselnd schichten: Nudelplatten, Ragù, Béchamel.
  6. Finale: Die letzte Schicht sollte aus Béchamel bestehen, die das Ganze versiegelt. Großzügig mit veganem Reibekäse bestreuen.
  7. Backen: Die Lasagne für ca. 30–35 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Küche herrlich duftet. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen, damit die Schichten stabil bleiben.

Anleitung für vegane Lasagne mit Zutaten und Zubereitungsschritten


Jenseits der Küche • Fakten

Genuss ist politisch. Mit dieser Mahlzeit leistest du einen aktiven Beitrag zum Schutz unseres Planeten. Hier sind die Gründe, warum deine Entscheidung heute so bedeutend ist:

  1. Klimaschutz beginnt auf dem Teller: Laut dem IPCC (Weltklimarat) ist der Wandel zu einer pflanzenbasierten Ernährung einer der effektivsten Hebel, um die Klimakrise zu bremsen. Die tierische Landwirtschaft verursacht mehr Treibhausgase als der gesamte globale Verkehrssektor. Quelle: IPCC Report über Klimawandel und Land
  2. Rettung der Meere: Die industrielle Tierhaltung an Land ist eine Hauptursache für "Todeszonen" in den Ozeanen. Gülle und Düngemittel gelangen in Flüsse und letztlich ins Meer, wo sie das Wasser vergiften. Zudem werden Billionen Fische gefangen, um als Futter für Schweine und Hühner zu dienen. Eine pflanzliche Ernährung entlastet die Ozeane erheblich.
  3. Respekt vor Mit-Lebewesen: Studien zeigen, dass Fische und sogenannte "Nutztiere" intelligente, fühlende Wesen sind. Fische empfinden Schmerz, nutzen Werkzeuge und haben ein soziales Leben. Unsere Empathie sollte auch die Meeresbewohner einschließen. Eine pflanzliche Ernährung ist ein Friedensangebot an alle Lebewesen – ob an Land oder im Wasser. Mehr dazu: Sea Shepherd oder EAT-Lancet Report

🙏🌍️🌡️ Genieße deine Lasagne mit dem Bewusstsein, dass jeder Bissen ein kleines „Danke“ an die Erde ist. Guten Appetit!