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Yoga Richtungen

Die wichtigsten Yoga-Arten im Überblick: Finde den Yoga Stil, der zu dir passt!

Welche Yoga-Art passt zu mir? Unser Mega Guide in Sachen Yoga Richtungen, Traditionen und Stile ist ein idealer Ratgeber. Hier findest du alle Infos, die du brauchst. Hatha, Kundalini, Vinyasa? Die wichtigsten und beliebtesten Yoga Arten im Überblick.

Hier findest du ganz einfach heraus, welcher Yogastil perfekt zu dir passt.

Yoga Arten: Entwicklung der verschiedenen Richtungen und Yogastile

Yoga ist ein sehr beliebter Sport, der ab den 1950er-Jahren im Westen populär wurde. Längst wird Yoga nicht nur von spirituellen Menschen oder Hippies ausgeführt, sondern begeistert Menschen aller Altersgruppen und Lebensweisen. In Deutschland gibt es etwa 2,6 Millionen Yogalehrer, die verschiedene Yoga Stile unterrichten. Im Folgenden erfährst du, wo der Ursprung des Yogas liegt und wie sich die verschiedenen Yoga Richtungen entwickelt haben. Für alle anspruchsvolleren und dynamischen Yoga-Stile brauchst du als Basis für deine Asanas eine qualitativ hochwertige sowie rutschfeste Yogamatte.

Namaste (Sanskrit: नमस्ते namas te)

Der Ursprung und die Geschichte des Yoga

Aber es gibt noch viele weitere Yoga Richtungen, aus denen du wählen kannst. Mit unserem Ratgeber helfen wir dir, die richtige Yogaart für deinen Körpertyp und dein Temperament zu finden.

Yoga ist eine der ältesten Übungsformen der Welt und sie entwickelt sich ständig weiter. Es gibt viele verschiedene Yogakurse, die du besuchen kannst, um dein Workout zu verändern. Einige Yoga-Arten sind mehr in der Spiritualität verwurzelt, während andere sich auf Flexibilität oder Krafttraining konzentrieren. Es gibt drei Haupttypen von Yoga. Die erste ist Hatha Yoga, die zweite ist Kundalini Yoga, und schließlich Barre oder Pilates Yoga.

Yoga Arten, Stile und Schulen: Die Wurzeln der philosophischen Yogalehre reichen Jahrtausende in die Geschichte zurück und führen nach Indien - Yoga ist Leidenschaft, kein Trend! Es gibt viele verschiedene Arten von Yoga, jede mit ihrem eigenen Fokus, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Yoga ist ein Lebensstil, nicht nur ein weiterer Fitnesstrend. Yoga gibt es schon seit Jahrhunderten und seine Popularität nimmt nur noch zu. Es ist keine Modeerscheinung, sondern eine Kunst, die schon seit tausenden von Jahren praktiziert wird.

Wahrscheinlich gibt es Yoga bereits seit etwa 5000 Jahren. Wissenschaftler sind sich nicht einig darüber, ob das Yoga direkt in Indien entstanden ist oder von nomadischen Völkern (Aryas) nach Indien eingeführt wurde. Die Induskultur wird als Wiege des Yoga vermutet. Archäologische Funde wie Specksteine und Terrakotta-Figuren belegen, dass Yoga schon in den Hochkulturen des Indus-Tals regelmäßig und intensiv praktiziert wurde. Meditation ist ein zentraler Bestandteil beim Yoga, weshalb ein Meditationskissen essenzieller Bestandteil jeder Yoga-Grundausstattung ist - hierzu empfehlen wir dir eines unserer Yoga-Sets.

Es gibt etliche Grundformen, die du ausprobieren kannst, um deinen Körper in Form zu bringen, aber sie sind nicht alle, was sie scheinen! Aerial Yoga zum Beispiel nutzt die Schwerkraft und Seile als Requisiten, um Posen wie Umkehrhaltungen oder Handstände ganz ohne Hilfe des Bodens zu machen. Jivamukti ist eine intensive Form des Ashtanga, bei der jede Pose mit einem Gruß endet, der Jivasana (Gruß) genannt wird, was so viel bedeutet wie "der Akt des Freisetzens der eigenen Lebenskraft" durch Meditation, bevor man wieder in eine andere Pose übergeht, bei der man nur die Atmung kontrolliert, bis nicht mehr genug Zeit für weitere Posen auf der Erde bleibt. Jivamukti, Ashtanga und Bikram sind übrigens perfekte Yogastile zum abnehmen - hier purzeln die Pfunde bei regelmäßiger Routine zuverlässig.

Jnana-Yoga

Jnana Yoga ist der Weg des Wissens

Jnana Yoga wird als der Weg des Wissens bezeichnet. Jnana Yoga ist das Yoga der spirituellen Erkenntnis und Erleuchtung. Yoga der höchsten Erkenntnis. Spiritueller Weg ist die Erkenntnis des Eins-Seins mit Gott.

Beim Jnana-Yoga steht das menschliche Unterscheidungsvermögen im Mittelpunkt. Es soll zwischen dem, was wirklich und dem, was nicht wirklich ist, unterschieden werden. Das logische Denken soll durch Mitgefühl und Toleranz erweitert werden. Das Ziel des Jnana-Yoga ist die Befreiung des Geistes durch das Erlangen von Weisheit. Dabei verzichtet das Jnana-Yoga auf Asanas, Atemtechniken, Gebete und Rituale. Es geht ausschließlich um Meditation. Der ideale Untergrund für Meditation und Tiefenentspannung ist eine Yogamatte Schurwolle. Schurwollmatten verfügen über eine kuschelige Oberseite aus reiner Schafwolle und einer rutschfesten Unterseite aus Naturkautschuk. Das Jnana-Yoga weist viele Gemeinsamkeiten mit der Lehre von Gautama Buddha (um 500 v. Chr.) auf, in der die Erkenntnis der wichtigste Weg zur Erleuchtung ist. Die vier Schritte im Jnana Yoga sind:

  • Shravana: Hören
  • Manana: Nachdenken
  • Nididhyasana: Meditieren
  • Anubhava: Verwirklichen

When you try to control everything, you enjoy nothing. Sometimes you just need to relax, breathe, let go and live in the moment.

Anusara Yoga

Anusara Yoga wurde 1997 von John Friend in den USA entwickelt.

Anusara-Yoga basiert auf dem Hatha-Yoga und konzentriert sich besonders auf eine positive innere Einstellung. Die philosophischen Aspekte spielen bei dieser Form eine große Rolle.

Anfänger finden hier leicht den Einstieg und können sich relativ schnell in eine Yogagruppe integrieren. Dabei befinden sich gerade Themen wie Entspannung und Gesundheit im Vordergrund der Aufmerksamkeit.

Yoga Traditionen

Moderne Yogarichtungen und Trends

Über einige Yoga Arten kannst du dich hier informieren.

Das moderne Yoga, wie wir es heute kennen, konzentriert sich hauptsächlich auf Asanas (Körperübungen). Aus dem traditionellen Hatha-Yoga aus Indien haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Spezialisierungen im Westen entwickelt. Gerade für Anfänger ist es deshalb oft nicht einfach, einen passenden Yogastil zu finden. Aufgrund der anhaltenden Weiterentwicklung des Yoga werden immer wieder neue Formen hervorgebracht.

Inzwischen gibt es sogar Mischformen aus verschiedenen Sportarten, wie zum Beispiel Yogilates, ein Mix aus Yoga- und Pilates-Übungen. Bei YOGISAN findest du Tipps, interessante und lehrreiche Artikel sowie anschauliche Videos aus der Praxis für Anfänger und Fortgeschrittene - welches ist dein Lieblings-Video?

Yogasutra

Der indische Gelehrte Patanjali und das Yoga-Sutra (Leitfaden des Yoga)

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Um etwa 200 v. Chr. verfasste der indische Gelehrte Patanjali die wohl bedeutendste Schrift der Yogalehre: den Yoga-Leitfaden (Yoga-Sutra). Das Yoga-Sutra ist die erste schriftliche Überlieferung des Yoga. In 195 Versen beschreibt Patanjali Yoga als ganzheitliches System zur Entspannung von Körper und Geist.
Er definiert Yoga insbesondere als das "Zur-Ruhe-Kommen der geistigen Tätigkeiten". Der Mensch soll sich von seinen Gedanken loslösen und zu seinem inneren Kern finden. Im Yoga-Sutra geht es um das Raja-Yoga ("Yoga des Geistes"), den Patanjali mit dem Ashtanga-Yoga gleichsetzt.
Der Yoga-Übungsweg von Patanjali besteht aus acht Stufen, die aufeinander aufbauen. Die ersten beiden Stufen sind eine Art Verhaltenskodex mit moralischen Geboten und Verboten. In den weiteren Stufen geht es um Yogastellungen, Atemkontrolle, Zurückziehen der Sinne von der Außenwelt, Konzentration auf einen einzigen Gedanken, Meditation und Überbewusstsein.
Damit hatte Patanjali bereits vor über 2000 Jahren die Ganzheitlichkeit von Yoga beschrieben. Seit den Schriften von Patanjali gibt es Yoga in verschiedenen Religionen. Ab Christi Geburt entstanden erstmalig große Yoga- und Ayurveda-Studienzentren, die mit Universitäten vergleichbar waren.
  1. Yamas – der Umgang mit der Umwelt
  2. Niyamas – der Umgang mit sich selbst
  3. Asanas – der Umgang mit dem Körper
  4. Pranayama – der Umgang mit dem Atem
  5. Pratyahara – der Umgang mit den Sinnen
  6. Dharana – Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – das Höchste: die innere Freiheit

Die Punkte 6-8 beschreiben den der Umgang mit dem Geist (Samyama)

Die indische Philosophie Vedanta

Wie Yoga in den Westen gelangte

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Ein wichtiger Anstoß für die zunehmende Yoga-Begeisterung im Westen war der Vortrag von Swami Vivekanada auf dem Weltparlament der Religionen 1893 in Chicago. Der hinduistische Mönch und Gelehrte war der erste Hindu, der auf dem Weltparlament sprechen durfte. Vivekanada trat für ein harmonisches Miteinander aller Religionen aus Ost und West ein. Sein Ziel war es, die indische Philosophie Vedanta, die Wissenschaft von der Befreiung, zu verbreiten und Kulturen auszutauschen.

Im Jahr 1894 entstand in New York die erste Vedanta-Vereinigung. Vivekanada reiste durch ganz Nordamerika sowie durch Deutschland, England und Frankreich und begeisterte die Zuhörer mit seinen Vorträgen. Andere indische Lehrer wie zum Beispiel Swami Sivananda, die sich an Vivekanada orientierten, setzten den Kulturaustausch zwischen Ost und West fort. Das Hatha-Yoga verbreitete sich zunächst in den USA und später in Europa. In den 1930er-Jahren entstand in Berlin die erste deutsche Yogaschule, die von Boris Sacharow gegründet wurde.

In Deutschland regten die Schriften von Swami Sivananda viele Menschen zum Yoga an. Als Hitler an die Macht kam, verhinderte er die weitere Ausbreitung des Yoga. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte dann der endgültige Durchbruch des Yoga. Sowohl in Europa als auch in den USA. In den 1950er und 1960er Jahren eröffneten im Westen Yoga-Zentren, es kamen Bücher über Yoga heraus und es gab systematische Yogalehrer-Ausbildungen. Um 1968 entdeckte die Studenten- und Hippiebewegung Yoga, sodass viele Menschen in die indischen Ashrams pilgerten. Ab den 1980er-Jahren setzte sich Yoga als wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge durch. Im Laufe der Jahre entstanden große Yogaverbände, unzählige Yogaschulen sowie diverse Yogarichtungen und Spezialisierungen.


Karma Yoga

Der Weg der Tat und des Dienstes ist Karma

Karma-Yoga gilt zudem als Yoga des selbstlosen Dienstes. Altruismus ist daher ein essenzieller Wesenszug dieser Yogarichtung.

Das Karma-Yoga ist das Yoga des Handelns und lehrt den Menschen, seine Taten nicht zweckgerichtet zu vollbringen. Der Mensch soll sich von Eifersucht, Hass, Egoismus und Arroganz frei machen und selbstlos handeln. Karma-Yoga beinhaltet keine Asanas oder Meditationen, sondern lediglich die Veränderung der inneren Einstellungen und das daraus resultierende Handeln. Es kann also als ein Yoga des Alltags bezeichnet werden. Die Grundlage des Karma-Yoga ist die heilige spirituelle Schrift Bhagavadgita, die vermutlich um 200 v. Chr. entstanden ist.

Ashtanga Yoga

Ashtanga (Vinyasa) Yoga basiert auf dem indischen Hatha-Yoga-System

Ashtanga Yoga ist eine schweißtreibende anspruchsvolle Form des Hatha-Yoga, aus der auch weitere Yoga-Arten wie Power-Yoga oder Vinyasa Flow Yoga abgeleitet werden. Die zwei wesentlichen Aspekte sind Atemtechniken (Pranayama) und körperliche Übungen (Asanas), die auf besondere Weise miteinander verknüpft werden.

Ashtanga-Yoga wird auch als die "Königsklasse des Yoga" bezeichnet in der Hatha Tradition von Tirumalai Krishnamacharya (18 November 1888 –28 February 1989). Körper betonte Übungen stehen hier im Fokus der Asana Praxis - vom Sonnengruß über den Krieger bis hin zum Skorpion ist üben (Practice) der gelebte Yogastil.

Bikram Yoga

Bikram-Yoga ist eine Art des Hatha-Yoga, die vom indischen Yogameister Bikram Choudhury entwickelt wurde.

Eine Abfolge von 26 Übungen wird in einem 40 Grad heißen Raum durchgeführt, weshalb Bikram-Yoga auch Hot-Yoga genannt wird. Wer hier nichts in Schwitzen kommt, macht etwas falsch. Das Training ist nichts für schwache Nerven und ganz sicher nichts für untrainierte Einsteiger.

Erst wenn du fit und bei bester körperlicher Verfassung bist und über sehr gute und Kondition verfügst, solltest du hier mit machen. Vorher aber noch sicherstellen, dass auch dein Arzt keine Einwände hat. Die intensive Abfolge von Asanas bei derart hohen Temperaturen solltest du, deinem Kreislauf und deiner Gesundheit zuliebe keinesfalls unterschätzen.

Hatha Yoga

Der Hatha-Yoga entstand zu Beginn des zweiten Jahrtausend und ist ein Kind des Tantrismus.

Ohne die Philosophie des Tantrismus wäre diese Yogaform und der Vielzahl anderer Yoga Arten nicht entstanden. Das Wort "Hatha" wurde dabei zum Synonym für Kraft, Hartnäckigkeit und Unterdrückung, da es viel Ausdauer erfordert, ein Meister dieser Yoga-Schule zu werden.

Direkt übersetzt besteht Hatha jedoch aus zwei ganz anderen Wörtern: "Ha" steht für die Sonne, "Tha" für den Mond. Hatha bedeutet deshalb vor allem, dass mit der Hilfe der dafür entwickelten Übungen alle Gegensätze – genau wie die Sonne und der Mond – zusammengeführt werden.

Anusara Yoga

Anusara Yoga wurde 1997 von John Friend in den USA entwickelt.

Anusara-Yoga basiert auf dem Hatha-Yoga und konzentriert sich besonders auf eine positive innere Einstellung. Die philosophischen Aspekte spielen bei dieser Form eine große Rolle.

Anfänger finden hier leicht den Einstieg und können sich relativ schnell in eine Yogagruppe integrieren. Dabei stehen gerade Themen wie Entspannung und Gesundheit im Vordergrund.

Jivamukti Yoga

Sharon Gannon und David Life gründeten diese Yoga-Form in den 1980er-Jahren in New York.

Stars wie Madonna und Sting praktizieren begeistert Jivamukti-Yoga. Das Besondere an dieser Form ist, dass die Körperübungen fließend und dynamisch zu moderner Musik ausgeführt werden. Zum Jivamukti-Yoga gehören auch gemeinsames Singen und Meditation. Die 5 Säulen des Jivamukti Yoga:

  • Ahimsa = Gewaltlosigkeit, ethischer Veganismus
  • Bhakti = Hingabe, jede Praxis erhält eine Intention, auch Singen als Ausdruck von Lebensfreude und Demut
  • Nadam = intensives Hören nach innen und außen, geübt wird in den Stunden zu besonders ausgesuchter Musik
  • Shastra = Studium der klassischen Texte wie Patanjalis Yoga Sutra, der Bhagavad Gita oder Hatha Yoga Pradipika
  • Dhyana = Meditation und Verbindung zu einer spirituellen Einheit
Hatha-Yoga

Hatha Yoga ist der Weg der Körperstellungen

Alle Techniken des Hatha Yoga setzen am Körperlichen an und führen weiter über den Atem zum Geist. Beim Hatha geht es um Anstrengung und der Bemühung und damit der Praxis.

Die jüngste der traditionellen Yoga Arten ist das Hatha-Yoga, das seine Blütezeit im 9. Jahrhundert in Indien erlebte. Hatha-Yoga basiert auf Patanjalis Raja-Yoga, ist hingegen körperbetont. Der Übungsweg besteht aus Körperhaltungen, Atemtechniken, Reinigungs- und Konzentrationsübungen. Für das moderne Yoga empfehlen wir dir im Bereich Yoga Zubehör an wichtiges Equipment wie einen Yoga Block und Yogagurte sowie für die Shavasana an Augenkissen zu denken. körperliche Übungen (Asanas), durch Atemübungen (Pranayama) und Meditation angestrebt wird. Die im Westen bekannteste Form des Yoga wird schon seit seit über 50 Jahren angeboten und erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da die positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden, sich herum gesprochen haben und inzwischen auch wissenschaftlich belegt wurden.

  • Asanas: körperliche Übungen
  • Vinyasa oder Flow: Bewegungsabläufe
  • Pranayama: Atemübungen
  • Dhyana: Meditation und mentale Entspannungstechniken
Bhakti Yoga

Der Weg der liebenden Hingabe ist Bhakti

Bhakti ist in allen Hauptrichtungen des Hinduismus, dem Vishnuismus, Shivaismus und Shaktismus zu finden.

Bhakti-Yoga ist der Weg zur Liebe und Hingabe an das Göttliche. Wir empfehlen dir zur Einrichtung deines persönlichen Meditationsplatzes eine ansprechende Buddha Statue, ein Meditationskissen und als Unterlage eine Meditationsmatte. Zum Bhakti-Yoga gehören Gebetsformeln und Lieder der Verehrung. Zur Rezitation deiner Gebete, legen wir dir eines unserer Malas ans Herz in Verbindung mit hochwertigen, natürlichen japanischen und indischen Räucherstäbchen. Die Voraussetzungen für das Praktizieren von Bhakti-Yoga sind lediglich ein offenes Herz und die Bereitschaft, sich Gott zu öffnen.

Yoga Tradition

Die Entwicklung der traditionellen Yoga Arten

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden in Indien verschiedene traditionelle Yoga Stile, die wir auch heute noch kennen und praktizieren, wenn auch meist in abgewandelten Formen.

Jnana-Yoga: Yoga der Erkenntnis Karma-Yoga: Yoga der Tat Bhakti-Yoga: Yoga der Hingabe und Gottesverehrung Hatha-Yoga: Yoga der Körperstellungen

Yoga Studios und Ayurveda Zentren

Die Unterdrückung von Yoga im indischen Mittelalter und in der Neuzeit

Im indischen Mittelalter wurde die Entwicklung des Yoga durch diverse fremde Einflüsse gehemmt. Islamisierte Steppenvölker eroberten Indien und es kam zu Kriegen.

Strenge Religionssysteme führten dazu, dass Yoga in den Hintergrund rückte. Die großen Yoga- und Ayurveda-Zentren wurden geschlossen. Als die Engländer Indien im 17. Jahrhundert eroberten und kolonialisierten, wurde Yoga weitestgehend verboten. Die verschiedenen Yoga Stile und deren Lehre über die Praxis von Körper Übungen für Gesundheit und Entspannung wurden nur noch im Untergrund praktiziert und weiterentwickelt. Eine neue Blütezeit erlebte das Yoga erst wieder ab dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Nun lehrten große Yogameister wie Ramakrishna, Vivekanada und Swami Sivananda verschiedene Praktiken. Die Lehrer trugen dazu bei, dass Yoga auch in den westlichen Ländern auf Interesse stieß und dass die wissenschaftliche Forschung zu Yoga begann. Mit der Unabhängigkeit Indiens ab 1947 wurden große Yoga-Zentren wiedereröffnet und es entstanden Yoga-Ashrams, die es auch heute noch gibt. Ashrams sind Orte, an denen spirituelle Gemeinschaften zeitweise oder dauerhaft leben und vom Anfänger bis hin zum Experten gemeinsam Yoga praktizieren. Zu dieser Zeit wurden erstmalig Yogalehrer systematisch ausgebildet.

Kundalini Yoga

Das Kundalini-Yoga wurde von Yogi Bhajan in den 1970er-Jahren in den Westen gebracht.

Kundalini-Yoga kommt aus dem Tantra und ist gekennzeichnet durch einfache Körperübungen, Meditation mit Meditationskissen, Zabuton und Mantrengesänge, die im Sitzen ausgeführt werden. Im Kundalini-Yoga geht es um persönliche Entwicklung. Es geht um Wachstum. Kundalini Yoga besteht aus einer Vielzahl von Körperhaltungen, Atemtechniken und Meditationstechniken. Kundalini-Yoga ist eine uralte Form des meditativen Yogas, die ein hohes Maß an körperlicher und spiritueller Disziplin verbindet. Kundalini Yoga ist eine Art von Yoga, die für ihren rasanten Stil bekannt ist. Mit dem Fokus auf bewegte Energie ist es eine der anstrengendsten Formen des Yoga.

Kundalini-Yoga hilft dir, deine Lebensenergie, bekannt als Kundalini, zu erwecken. Diese Energie befindet sich in einem schlafenden Zustand an der Basis deiner Wirbelsäule. Kundalini Yoga lehrt uns, dass es möglich ist, unseren Körper, Geist und Seele zu vereinen. Unser ganzheitlicher Ansatz beinhaltet soziale Aktivitäten, Workshops und spezielle Events, um Menschen zusammenzubringen. Kundalini-Yoga ist eine sanfte, kraftvolle Form des Yoga, die vielbeschäftigten Menschen wie dir hilft, den Stress auf deiner Kundalini Yogamatte aus Schurwolle des modernen Lebens auszugleichen und zu überwinden. Es ist Yoga. Kundalini Style. Ein allumfassendes System von Übungen, Techniken und Lifestyle-Praktiken, die dir die Werkzeuge geben, um einen aufregenden und gesunden Lebensstil zu entwickeln.

Luna Yoga

Das Luna-Yoga wurde zu Beginn der 1980er-Jahre von Adelheid Ohlig gegründet.

Bei dieser Form stehen die Sexualorgane und das Becken im Vordergrund. Die Ziele des Luna-Yoga sind eine Steigerung der Fruchtbarkeit und Kreativität sowie eine Verbesserung der inneren Stimmung unter Einbeziehung des Mondkalenders und der Jahreszeiten. Luna-Yoga spricht insbesondere Frauen mit Kinderwunsch, Menstruationsbeschwerden und Frauen in der Menopause an.

Luna Yoga wurde von einer Frau, für den weiblichen Geist geschaffen. Der sich ständig verändernde Fluss des Yoga, gepaart mit den talentierten Stimmen der sanften, gefühlvollen Musik, wird selbst den hektischsten Geist beruhigen. Das Zusammenspiel von Yin und Yang wird nicht nur dein körperliches Wesen transformieren, sondern dir auch helfen, dich auf deine eigene innere Stimme einzustimmen. Um dich selbst zu finden, musst du damit beginnen, dich selbst zu verstehen. Das kann ohne Anleitung eine Herausforderung sein. Deshalb wurde Luna Yoga geschaffen, um dich zu führen.

Luna Yoga ist eine Yogapraxis, die für Frauen entwickelt und gestaltet wurde. Aus tausenden von Jahren spiritueller Praxis schöpfend, durchdringen wir jeden Moment mit Liebe und Verbindung. Stelle die Balance und das Gleichgewicht mit Luna Yoga wieder her. Durch die Kombination von Yoga, Akupressur und pflanzlichen Heilmitteln ist es nun möglich, das Gleichgewicht im weiblichen Zyklus wiederherzustellen. Luna Yoga ist ein wunderbarer Weg, um deinen weiblichen Zyklus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Es wird dir helfen, aus der Achterbahnfahrt herauszukommen, die durch die monatlichen hormonellen Veränderungen entsteht.

Power Yoga

Der Star-Trainer Bryan Kest hat das Power-Yoga in Los Angeles entwickelt und unterrichtet Stars wie Madonna oder Drew Barrymore.

Bryan Kest's Power Yoga ist eine einstündige Zusammenstellung von drei kürzeren Yoga-Einheiten, die in einer bestimmten Reihenfolge konzipiert wurden. Das Power-Yoga ist eine spezielle Form des Ashtanga-Yoga. Der Unterschied zum Ashtanga-Yoga ist, dass die Übungen und Atemtechniken beim Power-Yoga an die Praktizierenden angepasst werden. Enthusiastisch, fröhlich und unterhaltsam, unterrichtet Bryan Kest seit über 20 Jahren Yoga.

Der Körper ist fast permanent in Bewegung, weshalb diese Form sehr anstrengend ist. Power Yoga - Intensität ohne zu schwitzen. Es ist perfekt für ein frühmorgendliches Stretching oder ein spätabendliches Workout und bietet eine Vielzahl von neuen Bewegungen, die deinen Körper auf Trab halten. Power Yoga ist ein fließender Stil, der dich herausfordern und in Bewegung halten wird. Es wird dir helfen, schnell fit, schlank und stark zu werden.

Yin Yoga

Das ruhige und meditative Yin-Yoga wurde von Paul Grilley in den 1980er-Jahren entwickelt und von Sarah Powers in den 1990er-Jahren unterrichtet.

Beim Yin-Yoga geht es vor allem darum, zur Ruhe und inneren Mitte zu finden, das Bindegewebe und die Gelenke zu dehnen und verkrampfte Muskeln zu entspannen. Kraftvoll. Entspannend. Fokussiert. Yin Yoga ist eine Praxis, die sanft, sicher und für jeden zugänglich ist, was sie perfekt für Anfänger macht. Yin Yoga und seine meditative Dehnung fühlt sich für jeden, der es macht, großartig an.

Yin Yoga ist eine langsame und meditative Praxis, die dir hilft, lange, schlanke Muskeln zu entwickeln, um Haltung und Flexibilität zu verbessern. Es wird in einer gestützten Position praktiziert, damit die Energie gleichmäßiger durch den Körper fließen kann. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen ist die Yin Yoga Klasse für jeden geeignet.