Training
Trainingszubehör passend zu deinem Workout auswählen
Funktionelles Training braucht nicht zwangsläufig viele oder große Geräte. Schon mit einem Widerstandsband, einem freien Gewicht oder einer instabilen Unterlage lassen sich Übungen gezielt verändern. Entscheidend ist, welche Bewegungen du trainieren möchtest und welcher Widerstand, welches Gewicht oder welche Bauform dazu passt.
Bänder & Tubes
Leicht zu verstauen und vielseitig einsetzbar. Länge, Bauform und Widerstandsstufe bestimmen, wie sich ein Band im Training verwenden lässt.
Gewichte
Kettlebells und andere freie Gewichte bringen eine klar definierte Zusatzlast ins Training. Gewicht und Griff müssen zur jeweiligen Übung passen.
Balance & Koordination
Balanceboards und instabile Unterlagen verändern die Standfläche. Größe, Beweglichkeit und Belastbarkeit sind hier wichtige Auswahlkriterien.
Training mit dem eigenen Körpergewicht
Schlingentrainer ergänzen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Befestigung, Griff und ein kontrollierter Bewegungsablauf stehen dabei im Vordergrund.
Widerstandsbänder für flexibles Training
Trainingsbänder gibt es in unterschiedlichen Bauformen. Ein langes flaches Übungsband lässt sich frei greifen und in der Länge variieren. Geschlossene Loops werden anders eingesetzt, während Tubes durch ihre runde Form und je nach Modell durch Griffe einen weiteren Trainingscharakter haben.
Bei der Auswahl sind vor allem Widerstandsstufe, Länge, Material und Bauform relevant. Mehr Widerstand bedeutet dabei nicht automatisch ein besseres Training. Die passende Stärke ist diejenige, bei der du den vorgesehenen Bewegungsweg noch kontrolliert ausführen kannst.
Freie Gewichte: Gewicht vor Übungsvielfalt
Kettlebells und andere kompakte Gewichte erweitern das Training um eine feste Zusatzlast. Anders als bei einem elastischen Band verändert sich das verwendete Gewicht während der Bewegung nicht. Umso wichtiger ist es, die Last passend zur Übung und zum eigenen Trainingsstand auszuwählen.
Neben dem Gewicht lohnt sich ein Blick auf Griffgröße, Form und Platzbedarf. Ein handliches Trainingsgerät, das zu den tatsächlich geplanten Übungen passt, ist meist sinnvoller als eine möglichst große Auswahl verschiedener Gewichte.
Balanceboards und instabile Unterlagen
Balanceprodukte verändern die Standfläche und stellen andere Anforderungen an die Bewegungskontrolle als ein fester Boden. Je nach Bauform kippt, rollt oder federt die Unterlage unterschiedlich stark. Deshalb lassen sich zwei Balanceboards allein anhand ihrer Größe kaum sinnvoll vergleichen.
Achte auf Standfläche, Bewegungsrichtung, Material und zulässige Belastung. Beginne bei neuen Balanceübungen mit einer Variante, die du sicher kontrollieren kannst, und nutze einen freien, geeigneten Untergrund.
Schlingentraining mit dem eigenen Körpergewicht
Ein Schlingentrainer nutzt das eigene Körpergewicht als Trainingswiderstand. Wie anspruchsvoll eine Übung wird, hängt unter anderem von Körperposition, Winkel und Bewegungsweg ab. Dadurch lässt sich das Training verändern, ohne zusätzliche Gewichte einzusetzen.
Besonders wichtig ist eine sichere Befestigung entsprechend der Gebrauchsanleitung. Kontrolliere Gurte, Nähte, Griffe und Befestigungspunkte regelmäßig und halte den Trainingsbereich frei.
Die passende Trainingsmatte
Für viele Bodenübungen ist eine geeignete Unterlage sinnvoll. Bei einer Trainings- oder Gymnastikmatte zählen vor allem Länge, Breite, Dicke, Oberfläche und Festigkeit. Mehr Dämpfung kann bei Übungen im Liegen oder Knien angenehm sein; bei Übungen im Stand kann eine festere Unterlage einen direkteren Kontakt zum Boden bieten.
Wenn du die Matte häufig transportierst, spielen außerdem Gewicht und Packmaß eine Rolle. Für größere Trainingsflächen oder stärkere Polsterung können auch Gymnastikmatten und Therapiematten interessant sein.
Was brauchst du für den Einstieg?
Das hängt stärker von deinem Training ab als von einer festen Grundausstattung. Für Übungen mit dem eigenen Körpergewicht kann zunächst eine Matte genügen. Möchtest du Widerstand ergänzen, ist ein Band eine kompakte Möglichkeit. Für Training mit Zusatzlast kommen freie Gewichte infrage, für Balanceübungen entsprechende instabile Unterlagen.
Statt mehrere ähnliche Produkte auf einmal zu kaufen, lohnt sich eine einfache Frage: Welche Übung möchtest du damit machen? Daraus ergeben sich Produkttyp, Widerstand, Gewicht und Größe meist deutlich leichter.
Training und Pilates sinnvoll voneinander unterscheiden
Einige Trainingshilfen lassen sich in beiden Bereichen einsetzen. Bänder, Bälle oder Matten sind nicht automatisch auf eine einzelne Trainingsmethode festgelegt. Unsere Kategorie Pilates konzentriert sich jedoch auf Zubehör für die Pilates-Praxis. Hier im Bereich Training stehen funktionelles Widerstands-, Balance- und Krafttraining im Mittelpunkt.
Vor dem Kauf vergleichen
- Trainingsart: Widerstand, Zusatzgewicht, Balance oder Körpergewicht bestimmen.
- Widerstand: bei Bändern und Tubes Stärke und Bauform vergleichen.
- Gewicht: bei Kettlebells und anderen Gewichten passend zur vorgesehenen Übung auswählen.
- Belastbarkeit: Angaben bei Balanceprodukten und belasteten Trainingshilfen beachten.
- Maße: Trainingsfläche, Griffgröße und Platz zur Aufbewahrung berücksichtigen.
- Sicherheit: Verschleißteile, Befestigungen und Trainingsfläche regelmäßig kontrollieren.
Trainingsgeräte und Widerstände sollten sich jederzeit kontrolliert verwenden lassen. Beachte die Gebrauchshinweise und Belastungsgrenzen des jeweiligen Produkts. Bei Schmerzen, akuten Verletzungen oder Training im Rahmen einer medizinischen Behandlung sollte die Übungsauswahl fachlich abgestimmt werden.