Augenkissen für Yoga & Meditation
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Augenkissen für Yoga auswählen
Augenkissen unterscheiden sich stärker, als ihre kompakte Form vermuten lässt. Füllung und Füllmenge bestimmen mit, wie sich das Kissen auflegt. Kräuter bringen einen eigenen Duft mit, während Bezug, Gewicht und Pflege im Alltag mindestens ebenso wichtig sind.
Leinsamen sind klein und beweglich. Das Kissen lässt sich dadurch vor dem Auflegen verteilen und an die Gesichtskontur anpassen.
Lavendel, Kamille und andere Kräuter verändern den Duft unmittelbar am Gesicht. Bei Duftempfindlichkeit ist eine Variante ohne Duftkräuter die naheliegendere Wahl.
Gesamtgewicht, Füllmenge und Schnitt beeinflussen, wie deutlich das Augenkissen auf Augenpartie und Stirn aufliegt.
Achte auf das Bezugsmaterial und darauf, ob der Bezug abnehmbar und nach Herstellerangabe waschbar ist.
Augenkissen mit Lavendel, Kamille oder ohne Duft?
Ein beduftetes Augenkissen liegt sehr nah an der Nase. Die Duftvorliebe spielt deshalb eine größere Rolle als bei vielen anderen Yoga-Accessoires. Lavendel besitzt einen charakteristischen krautigen Duft, Kamille ein anderes, ebenfalls deutlich erkennbares Aroma. Wie angenehm du eine Variante findest, bleibt individuell.
Prüfe die vollständige Füllungsangabe des jeweiligen Modells. Nicht allein die Kräuterart, sondern auch deren Anteil an der Füllung kann beeinflussen, wie deutlich der Duft wahrgenommen wird. Wenn du empfindlich auf Düfte reagierst oder das Kissen von wechselnden Personen verwendet werden soll, ist ein Modell ohne Duftkräuter einfacher einzuplanen.
Füllung und Gewicht vergleichen
Bei einer beweglichen Füllung lässt sich der Inhalt vor dem Auflegen gleichmäßig verteilen. Das tatsächliche Auflagegefühl hängt jedoch nicht allein vom Füllmaterial ab. Auch Gesamtgewicht, Füllmenge, Maße und Schnitt spielen eine Rolle.
Sinnvoll, wenn du möglichst wenig Gewicht auf der Augenpartie bevorzugst.
Liegt deutlicher auf. Vergleiche deshalb das angegebene Gesamtgewicht und nicht nur das Füllmaterial.
Augenkissen für Savasana und Yoga Nidra
In Savasana oder Yoga Nidra wird das Augenkissen lose auf die geschlossenen Augen gelegt. Verteile eine bewegliche Füllung vorher gleichmäßig und verschiebe das Kissen, wenn es an Nase, Augenpartie oder Schläfen unangenehm aufliegt.
Ein Augenkissen dient dabei als kleine Auflage für die Augenpartie und ersetzt keine Lagerung von Kopf, Nacken oder Rücken. Für eine längere Ruheposition kannst du es mit einer Yogadecke oder einem Yoga-Bolster kombinieren. Mehr zum Aufbau der Ruheposition findest du im Ratgeber zu Yoga Nidra.
Bezug und Reinigung
Weil das Augenkissen direkt auf dem Gesicht liegt, lohnt sich ein genauer Blick auf Bezug und Pflege. Ein abnehmbarer Bezug kann die regelmäßige Reinigung erleichtern. Ob und bei welcher Temperatur er gewaschen werden darf, richtet sich nach den Angaben des jeweiligen Produkts.
Innenkissen mit Leinsamen, Kräutern oder anderen Naturfüllungen solltest du nicht einfach mitwaschen oder durchnässen. Halte dich hier an die produktspezifische Pflegeanleitung. Für gemeinsam genutzte Augenkissen im Yogastudio ist ein abnehmbarer, waschbarer Bezug besonders praktisch.
Kühlen oder erwärmen?
Ob ein Augenkissen gekühlt oder erwärmt werden darf, hängt von Füllung, Bezug und Verarbeitung ab. Verwende Kühlschrank, Gefrierfach oder Mikrowelle deshalb nur, wenn dies für das konkrete Modell ausdrücklich vorgesehen und eine entsprechende Anwendung angegeben ist.
Vor dem Kauf vergleichen
Sind Lavendel, Kamille oder andere Kräuter enthalten? Welche weitere Füllung wird angegeben?
Vergleiche Größe und Gesamtgewicht, wenn dir ein bestimmtes Auflagegefühl wichtig ist.
Prüfe Material, Abnehmbarkeit und die konkrete Pflegeanleitung des Bezugs.
Nur Modelle entsprechend temperieren, für die eine solche Verwendung ausdrücklich angegeben ist.