Karma Yoga ist gelebte Achtsamkeit im Tun: Du handelst klar, nützlich und ohne an Ergebnissen zu
haften. So wird jeder Tag zur Übungsfläche – im Job, zu Hause, unterwegs.
Prinzipien in der Praxis
Seva – Dienst am Gemeinwohl; klein anfangen.
Śraddhā – Vertrauen; tue, was du tust, ganz.
Tyāga – Loslassen der Früchte; Ergebnis = Bonus.
Saṃtoṣa – Genügsamkeit; genug ist genug.
3 Mikro-Rituale für den Alltag
Vor jeder Aufgabe (30 Sek): Ein Atemzug, Intention benennen: „Zum Wohle aller Beteiligten.“
Rund, Zafu oder Halbmond? Hoch oder eher bodennah? Bei einem Meditationskissen lohnt es sich, nicht mit Farbe oder Motiv anzufangen, sondern mit deiner Sitzweise. Form und Sitzhöhe bestimmen, wie du auf dem Kissen sitzt. Füllung, Bezug und Größe entscheiden anschließend darüber, wie sich das Kissen im Alltag handhaben lässt.
Bei der Pflege eines Yogakissens gibt es eine wichtige Grundregel: Bezug, Innenkissen und Füllung sind nicht dasselbe. Ein abnehmbarer Bezug kann waschbar sein, während die Füllung trocken bleiben muss. Deshalb solltest du dein Kissen vor der Reinigung zuerst in seine Bestandteile zerlegen – zumindest gedanklich.
Die Füllung bestimmt mit, wie fest, schwer und formbar sich ein Meditationskissen anfühlt. Dinkelspelzen bewegen sich anders als Buchweizenschalen, Kapok wiederum ist eine leichte Faserfüllung. Welche Variante passt, hängt deshalb vor allem davon ab, welches Sitzgefühl und welche Stabilität du suchst.
Welche Kissenform passt zu Meditation, Yin Yoga, Restorative Yoga oder Savasana? Dieser Ratgeber erklärt Sitzkissen, Bolster und Augenkissen im Vergleich.